It seems...
Nov. 19th, 2007 | Monday | 18:18
Location: HouseOfMetal
Mood:
sore
Music: Delain - Sleepwalker's Dream
... like this one died a silent death. Es ist mittlerweile über fünf Monate her, dass ich hier das letzte mal etwas geschrieben habe. Irgendwie hatte ich keine Lust und habe sie auch jetzt noch nicht wieder. Ständig Zeit dafür freizuschaufeln, um über Uni und anderes Alltägliches zu berichten, scheint mir einfach nicht der Mühe wert. Es gibt natürlich immer mal wieder Aktionen, über die es sich zu berichten lohnen würde, aber irgendwie fehlt mir einfach der Antrieb. I'm sorry. Wenn ich mal wieder den Elan dazu habe, gibt's was Neues (das Met-Projekt zum Beispiel, wenn es sich anbietet) - aber im Moment muss ich mir jedes Wort aus den Fingern saugen.
Hail to the Gun.
Alucard
Here we are, now lay the burden down
We're coming to the end of our road
Sorrowful yet glorious somehow
To be humming this one last ode
So calm and still... it wasn't all that bad, or was it now?
Fulfilled... it doesn't only hurt to end it now
--- Sentenced - End of the Road
Link | Leave a comment {3} | Add to Memories | Share
Theorie und Praxis
Jun. 3rd, 2007 | Sunday | 22:15
Location: HouseOfMetal
Mood:
*dreh*
Music: Subway To Sally - Unsterblich
Das Pfingstwochenende habe ich damit verbracht, mir einen Überblick über die Theoretische Mechanik zu beschaffen. Wobei 'Überblick' wohl falsch ist, eigentlich ging es darum, sich genug Handwerkszeug und Wissen drauf zu packen, dass man durch ein 90minütiges Testat kommen konnte ohne dabei völlig auf verlorenem Posten zu stehen und Gefahr zu laufen durchzufallen. Auf Grund des doch erheblichen Aufwandes der für die Praktika (besonders Festkörperchemie, war da wuchtig) hatte ich es nicht geschafft kontinuierlich die Übungen vorzubereiten und auf dem Laufenden zu bleiben. Blöderweise betrifft das auch alle anderen Übungen, sodass Numerik und Qualitätsmanagement in der Prüfungsvorbereitung mal wieder ein heißer Ritt werden dürften. Aber zurück zum Thema. Die Mission für das Pfingstwochenende stand fest und wurde auch in Angriff genommen. Und scheiterte erstmal kläglich. Das ging sowas von gar nicht voran, da konnte einem regelrecht schlecht werden. Ich hab so schätzungsweise 20 Prozent von dem geschafft, was ich mir vorgenommen hatte. Komischerweise stellte ich Montagabend fest, dass das was ich zu dem Zeitpunkt wusste doch gar nicht mal so wenig war - scheinbar war aus den Übungen vom reinen Zuhören und (halbwegs aktiven) Mitdenken doch mehr hängen geblieben als ich erst gedacht hatte. Nach fast drei Tagen ununterbrochenen Motivationsschwierigkeiten, ständigem Abkotzen weil nichts auch nur mal ansatzweise funktioniert und der Gewissheit, dass alles mal wieder darauf zurückfällt, dass ich mein Zeug nicht organisiert bekomme, war das doch eine kleine - und dringend benötigte - Beruhigung, die mich mal wieder ruhiger schlafen lies.
Am Dienstag stellte ich dann fest, dass das Testat ja erst am Donnerstag und nicht wie ich fälschlicherweise angenommen hatte am Mittwoch stattfinden sollte. Noch ein Tag mehr, puh. Ich hab am Dienstag dann auch noch eine kleine Session mit Alex und später mit Nils eingeschoben, um da noch die ein oder andere Bestätigung für Verschiedenes zu bekommen und damit war die ganze Sache Dienstagabend im Kasten.
'Kasten' ist das richtige Stichwort. Es wurde praktisch, da noch ein Geburtstag bzw. ein Einzug zu begießen war. Und dafür wurde ein Kasten Bier organisiert. Alex hatte Nils und mich in Nils' Bude aufgegabelt, wir sind zum Getränkemarkt, haben uns einen Pilsner Urquell-Kasten geschnappt und sind zum Ort des Geschehens weitergezogen. Dort wurde festgestellt, dass wir zwar nicht die absolut, aber dennoch einige der ersten waren - der Rest sollte aber bald folgen. Nachdem die Runde mehr oder weniger komplett war, wurden drei Partypizzen bestellt - scheinbar hatten alle gewaltig Hunger mitgebracht. Was ja auch richtig war, denn ursprünglich sollte gegrillt werden, was leider wegen aufziehenden Gewitterwolken zu Gunsten des Pizzaservices abgeblasen werden musste. Es wurden also die Biere und auch einiges Hochprozentiges geöffnet und erst in Gläser und dann in Hälse geschüttet. Mit der Verpflegung waren uns zwei Flaschen eines sonderbaren Rotweines dagelassen worden, die natürlich auf ihre Qualität hin überprüft werden wollten. Kleines Problem an der Sache: es fand sich kein Korkenzieher im Haushalt der beiden Gastgeber. Ein Zustand der eigentlich schlichtweg nicht eintreten darf. Aber Shit happens und so weiter und man wusste sich ja immerhin zu helfen. Wenn es keinen Korkenzieher dafür aber Schrauben und eine Zange gibt, warum soll man sich beschweren bzw. verdursten!? Nach einer kurzen Tool-Time waren also auch diese Flaschen geöffnet und es konnte weiter im Programm gehen. Für Photos vom ganzen Abend verweise ich auf Ivens Photoalbum im StudiVZ. Es wurden auch noch von anderen Leuten Bilder gemacht (von mir leider nicht, ich hatte es irgendwie geschafft zu verpeilen meine Digi einzupacken), aber ich denke das sollte einen ausreichenden Eindruck vermitteln.
Mit Blick auf den nächsten Morgen, dessen Beginn - wie mittlerweile für jeden Tag üblich - auf 0730 angesetzt war, hab ich mich 2300 so langsam vom Acker gemacht. So langsam scheine ich es auf die Reihe zu bekommen, nicht immer der Letzte sein zu müssen und auch schon am Abend mal an den nächsten Morgen denken zu können. Im Großen und Ganzen also eine lohnende Unternehmung - ganz im Gegensatz zum Fachschaftsabend, der die Woche zuvor abgehalten wurde. An sich war auch das eine lustige und unterhaltsame Sache gewesen, der auch denkwürdige Momente abzugewinnen waren. Letztlich hat mir dort allerdings die Musik einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich hatte es wie letztes Jahr geschafft, als einziger mit einem Metal-Shirt dort durch die Gegend zu laufen und nach einem wirklich netten Auftakt und einer mittelprächtigen Live-Band, war leider mit dem DJ absolut kein Blumentopf mehr zu gewinnen und auch durch erhöhte Alkohol- und Nikotinzufuhr war für mich der Abend an der Stelle nicht mehr zu retten. Besonders ärgerlich auch deswegen, da ich am nächsten Tag heftig am Durchhängen war. Aber wie auch immer. ESM hat sowohl am Fachschaftsabend als auch bei der Einzugs-/Geburtstagsparty wieder seinem Namen Ehre machen können. Wo wir grad bei 'ESM' sind: hier eine kurze Auflistung dessen was das Akronym 'ESM' alles bedeuten kann:
- Elektronik- und Sensormaterialien (offiziell)
- Everytime Siesta-Making
- Elite-Saufmannschschaft
- Essen, Saufen, Mampfen
- elitäre Spinner an die Macht
In dem Sinne, ich bin weg
Alucard
Link | Leave a comment | Add to Memories | Share
Grillin' for Glory & Glorious Music
Jun. 2nd, 2007 | Saturday | 17:06
Location: quer durch D
Mood:
energetic
Music: Dream Theater - In The Prescence Of Enemies (Part I)
Eigentlich hatte ich ja gar keinen Grund am Himmelfahrtswochenende für teures Geld nach Frankfurt zu gondeln. Eigentlich. Zum einen hatte ich mir mehr aus einer Laune heraus als auf Grund von tatsächlichem Interesse eine Karte fürs Swordbrothers besorgt - aber: Appetit kommt bekanntlich beim Essen. Und außerdem hatte ich es mir in den Kopf gesetzt mit der Frankfurter Truppe mal wieder zünftig eine Gartenaktion abzuhalten. Vernünftiger wäre die Zeit in Vorbereitungen für das Testat der Theoretischen Mechanik angelegt gewesen, aber wer ist schon vernünftig? Also, Tasche mit Kutte, Horn, Kilt und anderen nützlichen Sachen gepackt und ab nach Ffm.
16. Mai (Mittwoch):
Planungstechnisch war leider alles etwas wackelig. Das ging schon mit der Abreise los. Ich hatte am Mittwoch als letzte Veranstaltung an der Uni noch einen Versuch der Werkstoffwissenschaft - und bei diesen Versuchen ist das Ende zeitlich meist überhaupt nicht abzusehen. Nachdem ich mir nicht sicher war, ob ich es bis 1300 zum Bahnhof schaffen würde, hab ich beschlossen erst 1500 zu fahren. Da machte mir die Bahn aber einen Strich durch die Rechnung, da es für diesen Zug keine Reservierungen mehr gab, ich aber unbedingt eine haben wollte, weil ich keine Lust hatte fünf Stunden in einem vollen ICE irgendwo im Gang zu klemmen. Deswegen bin ich dann noch eine Stunde später gefahren - allerdings ohne jeden Stress und mit Reservierung. Und jahaa... das Ding war voll wie die Sau, immerhin stand ein langes Wochenende an und alle möglichen und unmöglichen Leute wollten irgendwo hin. Hat sich also gelohnt. Was nicht so toll war, war dass der Zug schon vor Abfahrt fast eine halbe Stunde Verspätung hatte - irgendwas muss auf da auf der Fahrt nach Dresden schiefgegangen sein. Langsam nervt mich sowas; ich zahl doch keine 44 Tacken für eine Fahrt nach Frankfurt (BahnCard schon einkalkuliert) und dann bekommen es die Pfeifen von der Bahn AG nicht auf die Reihe, die Züge pünktlich fahren zu lassen, nur weil es mal ein paar Leute mehr sind. Wie auch immer, irgendwann war ich reichlich verspätet aber dennoch halbwegs relaxed gegen 2230 in Frankfurt.
Erstmal nach Hause. Dort was gefuttert und gemütlich etwas mit der Family gebabbelt. Nachdem die neusten Entwicklungen ausgetauscht waren, bin ich nochmal Richtung Mephisto losgestiefelt. Eigentlich hatte ich ja auch für diesen Abend schon eine kleine Runde mit Arnoc und JustJoe geplant, aber irgendwie war das nichts geworden, sodass ich zu Killer und Joki gestoßen bin. Killer hatte den Abschluss irgendwelcher Prüfungen zu begießen, was wir dann auch ordentlich gemacht haben. Insgesamt war dieser Abend der kürzeste des ganzen Wochenendes, alkoholtechnisch aber gleichzeitig der gefährlichste. Mag wohl am Andechs und den vielen komischen Kurzen gelegen haben... Zu meinem Glück hat uns das Mephisto irgendwann rausgeworfen und ich bin ins Bett.
17. Mai (Donnerstag):
Für den Männertag - oder wie es offiziell heißt: Himmelfahrt - war ursprünglich die Gartenaktion geplant, wegen der ich unter anderem nach Frankfurt gefahren war, aber das Wetter wollte nicht. Zum Glück war das schon seit Dienstag abzusehen gewesen, weswegen wir das ganze direkt auf Freitag verschoben haben. Die Organisation war entsprechend auch noch nicht wirklich angelaufen, und so habe ich den Donnerstag zu einem großen Teil tippenderweise im ICQ oder redend am Telefon verbracht. Aber die Mühe sollte sich lohnen: letztlich hat alles so geklappt wie es gedacht war.
Am Abend war die Konfusion dann riesig. So ein Chaos hab ich schon lang nicht mehr erlebt. Der eine Teil wollte ins Kino, um sich den Wacken-Film anzuschauen. Ein anderer Teil - darunter ich - wollte sich gemütlich in eine Kneipe setzten. Danach wollten alle zusammen ins Final zu Pop-Schrott. So wirklich hat keiner der drei Punkte geklappt. Als erstes wurde das Final zu Gunsten des Hard Rocks in Alt-Sachs abgeblasen. Die Kneipenrunde kam auch nicht zu Stande, da JustJoe, Raph und der Schnitzelfritze beschlossen haben, lieber eine Runde Skat zu zocken. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon längst aufgegeben in dem ganzen Kuddelmuddel irgendetwas vorzuschlagen oder ändern zu wollen. Erster Anlaufpunkt für mich war daher gegen 2300 das Hard Rock. Als ich dort ankam, hab ich mich zwar kurz darüber gewundert, warum keine Musik läuft und es so duster ist, mir aber nichts weiter dabei gedacht, denn ich hatte Bramann und noch einige andere an einem der hinteren Tische erspäht. Bevor ich mich aber setzen und meiner Jacke entledigen konnte, kam an die anderen gerichtet der Ruf sie müssten nun aber wirklich langsam gehen. Gehen? Um 2310? An Himmelfahrt? Ich also mit dem Rest im Schlepptau raus aus dem Hard Rock, denn auch wenn die Erkenntnis recht lang gebraucht hatte, um durch meine Hirnwindungen zu kommen, war das Hard Rock definitiv am Schließen. Kranke Welt. Auf der Straße traf man dann auf JustJoe, der gerade von der Skat-Runde kam. Raph und Schnitzelfritze waren noch schnell was Futtern und wollten nachkommen. Da Bramann und sein Gefolge irgendwie andere Pläne hatten, sind JustJoe und ich zum Imbiss, wo die anderen zwei gerade dabei waren Pommes zu verdrücken. Mangels besserer Ideen und in dem Drang endlich was zu unternehmen und ein Bier in die Hände zu bekommen, habe ich dann forciert ins Final zu ziehen - außerdem bestand die Möglichkeit dort Arnoc noch anzutreffen, was mir wegen einiger für die Gartenaktion noch zu klärender Dinge recht wichtig war.
Endlich im Final angekommen - wo ich sinnloserweise eine Stunde zuvor schon vorbeigelaufen war - traf man eine Menge unbekannter und einen ausgewählten Haufen bekannter Gesichter. Darunter war unter anderem Bernwarth von Hüp mit dem sich einige tiefschürfende Worte über Python wechseln ließen. Desweiteren wurden die oben genannten Dinge mit Arnoc und noch das Schlüsselproblem mit Dömsen geklärt. Dömsen musste am Freitag nämlich leider arbeiten und so war die Frage zu erörtern, wie wir zum Grillen denn in den Garten kommen, der ja nun ihm gehört. Nach jeder Menge Unfug und der Erkenntnis, dass der eine Gang im Final gewaltig lang erscheinen kann, war dann Rauswurf angesagt und ich bin nach Hause.
18. Mai (Freitag):
Da noch einiges erledigt werden musste, war am Freitag Ausschlafen nur in begrenztem Maß angesagt. Als ich in Erfahrung gebracht hatte, dass der Ritterladen an diesem Freitag auch tatsächlich auf hatte und die Herrschaften dort nicht auch ein langes Wochenende eingeschoben haben, bin ich mit den Öffentlichen zu Killers Habitat los. Wir zwei waren für diesen Tag das Orga-Team und es waren noch Met, Bier, Grillkohle und Fleisch zu beschaffen. Also erstmal ab nach Hammersbach, wo der Met für die Party und etwas Met privat für Arnoc, Killer und mich eingeladen wurde. Außerdem hat sich Killer endlich mal ein Horn samt Gürtelhalter zugelegt. Danach ging es zurück nach Frankfurt-Eckenheim. Dort wurde erst der Getränkemarkt und im Anschluss ein normaler Supermarkt überfallen, sodass wir dann etwas verspätet zwar, aber immer noch im Rahmen mit allen Dingen versorgt waren. Ab in den Garten.
Killer hat gleich darauf sein Auto nach Hause gebracht und ich hab den ganzen Kram dahin verteilt, wo er später gebraucht werden würde. Bald kamen auch schon die ersten und es konnte der Grill in Gang gesetzt werden. Es sollte sich zwar etwas schwieriger als erwartet erweisen, die Grillkohle zum Glühen zu überreden, aber bisher haben wir das immer geschafft - so auch an diesem Tag. Nachdem eine ausreichende Menge Glut erzeugt war, wurden die Fleischwaren zum Einsatz gebracht und ich konnte endlich meinen knurrenden Magen zum Schweigen bringen - Essen war für mich bei aller Geschäftigkeit nämlich den Tag über irgendwie auf der Strecke geblieben. Nach einem kurzen Eklat meinerseits auf Grund versprengter Backwaren und irgendwelchen Grünzeugs, das sich auf den Grill verirrt zu haben schien, war für das leiblich Wohl fürs erste gesorgt und man konnte zum gemütlichen Teil der Veranstaltung übergehen. Die Fackeln wurden entzündet, die Hörner (soweit vorhanden) wurden gezückt und mit Met gefüllt. Es gestaltete sich zwar etwas schwierig den Met ohne größere Verluste aus dem 5-Liter-Kanister in die Hörner zu bekommen, aber je mehr wir getrunken hatten, desto besser ging's - scheinbar sorgt Met für ruhige Hände. Weil der nächste Tag nicht allzu spät beginnen sollte, machten Arnoc und ich uns gegen 2300 auf den Heimweg. Wir haben noch schnell Killer und Dyron zu Hause abgesetzt und waren kurz danach in Arnocs Habitat, wo ich beschlossen hatte zu nächtigen, da ja am nächsten Morgen der Treffpunkt für die Abfahrt zum Swordbrothers auch dort sein sollte. Ich wäre gern noch im Garten geblieben, aber dann wäre ich Samstag unter Garantie nur auf Sparflamme gefahren und das ist für Ein-Tages-Festivals auf Grund des Mangels einer Rückzugsmöglichkeit in Form eines Zeltes eine schlechte Idee. Dennoch: Grillin' for Glory!!
[Für Bilder siehe Arnocs Eintrag zu dieser Atkion]
19. Mai (Samstag):
Für einen Bericht dieses Tages - also den Besuch auf dem Swordbrothers in Andernach - verweise ich am besten einmal mehr auf Arnocs Eintrag. Er war einfach schneller mit Schreiben, hat eine Menge Fotos und wohl auch den besseren Überblick. Alles was ich jetzt schreiben könnte wäre nur eine Zusammenfassung oder ein Abklatsch.
Ein paar Worte (übergreifender Art) will ich dennoch verlieren. Wie oben schon erwähnt hab ich mir das Ticket mehr aus Jux und Dollerei beschafft, ohne wirklich zu wissen, was mich dort an Bands erwartet. Für mich ist das eigentlich genau die falsche Herangehensweise, denn die Livequalitäten einer Band kann ich meist erst dann genießen, wenn ich zu Hause schon das eine und andere aus Konserve gehört habe. Dennoch hat es diesmal - auch wegen Arnocs Vorarbeit - recht gut geklappt. Das mag auch an der ungezwungenen Atmosphäre dort gelegen haben: wenn man grad keine Lust mehr hat, weil einem die Band nicht so zusagt, geht man halt die paar Meter nach draußen, organisiert sich ein Bier und was zu futtern, packt sich damit auf die Wiese und gut - oder quatsch dummes Zeug... Was wir da an Unfug abgelassen haben will ich fast gar nicht mehr wissen, das meiste haben wir wohl alle drei schon wieder vergessen - zum Glück, schätze ich. Während Arnoc sich an diesem Tag an den Merch-Ständen mit allerlei CDs eingedeckt hat, habe ich es bei zwei Patches bewenden lassen; aber was für welche! Ich bin endlich zu meinem Operation Mindcrime-Patch gekommen, der zwar eigentlich nicht wirklich selten ist, aber dennoch in keinem Online-Shop aufzutreiben ist. Zum krönenden Abschluss fand sich zu meiner Überraschung auch noch - tadaaa!! - ein Aria-Patch.
20. Mai (Sonntag):
Die Rückfahrt nach Freiberg war angesagt. Es ist nicht wirklich etwas vorgefallen: Aufstehen, meinen ganzen Kram zusammen packen, zum Bahnhof, in den Zug und hier in Freiberg in meine Bude. Fertig. Glück hatte ich diesmal mit der Wahl meines Zuges: der Zug zwei Stunden eher, den ich auch hätte nehmen können, ist scheinbar mit einem Maschinenschaden irgendwo liegen geblieben, so dass die Passagiere, von dem Zug in dem ich saß aufgesammelt werden mussten. Entsprechenderweise haben die wohl fast zwei Stunden auf dem Bahnhof gestanden, wo mein Zug dann mal außerplanmäßig gehalten hat. Arme Schweine.
Hail to the Gun.
Alucard
Link | Leave a comment {1} | Add to Memories | Share
Nachschuss
Jun. 2nd, 2007 | Saturday | 12:13
Location: vor den Radarschirmen
Mood:
Lost in Time
Music: In Flames - Acoustic Medley
Irgendwie ist mir beim letzten richtigen Eintrag (also dem vorletzten) der 1. Mai durch die Finger gerutscht. Hier jetzt also der Nachtrag dazu.
Nachdem ich die Vorbereitung für den nächsten Versuch der Werkstoffwissenschaft über die Bühne gebracht hatte, war sehr zu meiner Freude für den Abend eine schwermetallische Veranstaltung geplant. Hier in Freiberg ist ja diesbezüglich normalerweise nicht wirklich was los, aber an dem Abend sollte man mal fündig werden. Stattgefunden hat das ganze im EAC, Einlass war 2100, Beginn 2130. Ich bin also 2100 bei Jens aufgestiefelt und hab ihm seine Festplatte zurückgegeben, die er am Abend zuvor zu Datei-Schubser-Zwecken über Nacht bei mir gelassen hatte. Wir sind dann auch gleich runter in den EAC, haben (für Frankfurter Maßstäbe) lächerliche 3,50 € berappt und uns erstmal für etwas zu trinken an die Bar gepackt. Die drei angekündigten Bands ließen einen etwas Metalcore-lastigen Abend erwarten, was ja eigentlich nicht so meine Sache ist und was man auch dem Publikum zum Teil ansah, aber manchmal kann man es sich nicht leisten wählerisch zu sein.
Allen Bands hat man zum Teil deutlich ihre Vorliebe für Sepultura angesehen und -gehört. Paradoxerweise fand ich den meisten Gefallen an der wohl amateurmäßigsten Truppe, denn je länger der Abend wurde und je mehr die Bands an Professionalität zunahmen, umso weniger konnte ich mit der dargebotenen Musik was fangen. Krönung von der ganzen Sache war der 'Headlinener' des Abends: eine aus Brasilien angereiste Truppe, die entsprechenderweise nicht nur versuchte auf Sepulturas Spuren zu wandeln, sondern sogar tatsächlich auch den gleichen Ausgangspunkt hatte. Deren 'Sänger' zumindest schrie und brüllte in einer Tour unverständliche Worte ins Mikro, sodass sich Anders Fridén dagegen wie ein Chorknabe anhört. Außerdem merkte er erst nach 20 Sekunden, dass er bei seinem Gehampel irgendwie das Kabel zu seinem Mikro losgeworden war. Lächerlich. Ich hab mich dann mal schnell vor die Tür verkrümmelt, bevor es mir noch die Birne weggehauen hat. Dort traf ich dann ein paar lustige Gestalten (zwei davon wie ich in In Flames-Shirts gepackt, wo wir gerade bei In Flames waren...) mit denen es sich gemütlich über Musik philosophieren lies. Als ich für Biernachschub unterwegs war, stellte ich dann fest, dass der Schreihals mit seiner Truppe Schluss gemacht hatte, und nun der DJ den Raum mit metallischen Klängen füllen konnte. Da es draußen doch etwas kalt wurde und die Gesprächspartner sich auf den Heimweg machten, wurde die Sache wieder nach drinnen verlagert. Die Stimmung meinerseits stieg dann auch wieder, sodass man auch mal den Haarrotor anwerfen konnte. Leider befand sich kein Dark Age in der Sammlung des DJ's, sodass 'Zero' für diesen Abend entfallen musste, aber im großen und ganzen fand so ein eigentlich doch gelungener Abend seinen stilechten Abschluss.
Keep on Flamin'
Alucard
Link | Leave a comment | Add to Memories | Share
Last.fm
May. 27th, 2007 | Sunday | 13:17
Location: Web2.0
Mood:
working
Music: Kamelot - The Human Stain
Das ist hier eigentlich nur ein kleiner Test, um mal zu sehen, ob das mit den Last.fm-Dingern auch klappt. An sich ist es ja ganz einfach: den Quellcode bei Last.fm rauskramen und posten - fertig. Blöderweise scheint das mit LiveJournal nicht ganz so direkt zu funzen, da ich immer einen Scrollbalken an die Seite gepackt bekomme, wenn ich im Quellcode nicht irgendwas flacher mache. Leider ist wegen meiner Änderungen jetzt die letzte Zeile etwas gequetscht, aber was anderes ist mir einfach noch nicht gelungen.
Eigentlich sollte das Teil ja sowieso in die Sidebar, aber da wollte es nicht hin. Das vorgefertigte Theme, das ich verwende, scheint nicht auf solche Erweiterungen ausgelegt zu sein. Arnoc hat auch schon angekündigt, sein Theme zu Gunsten eines HTML-Eigenbaus rauszuhauen, was für mich natürlich auch eine Alternative wäre - bloß reichen da meine Kenntnisse in HTML und Java wohl nicht aus.
In dem Sinne
Alucard
Link | Leave a comment | Add to Memories | Share
Gedächtnislücke
May. 5th, 2007 | Saturday | 23:50
Location: vor den Radarschirmen
Mood:
sleepy
Music: Subway To Sally - Kleid aus Rosen
So, da bin ich mal wieder - es ist eine ganze Weile her, aber es hat schlichtweg die Muse gefehlt. Was jetzt allerdings fehlt ist der Überblick, ich hab nicht mehr so wirklich die Ahnung, was eigentlich alles vorgefallen ist in den vergangenen drei Wochen. Ich hab grad meinen Kalender rausgekramt in der Hoffnung, dass ich dort genug Anhaltspunkte finde, um eine halbwegs vollständige Rekonstruktion zusammen zu basteln.
18. April (Mittwoch): Stammtisch
Nachdem das Semester so langsam in Schwung gekommen war, war ich der Meinung, es wäre Zeit für den ersten "offiziellen" Stammtisch. Da wir die neueröffnete Kellerkneipe "Zum Teufel" ja schon ausgekundschaftet und als wiederbesuchenswert eingestuft hatten, war dies dann auch gleich der Treffpunkt für den Stammtisch. An diesem Tag sollte uns das Glück allerdings wenig hold sein. Man fand sich zwar pünktlich und in großer Zahl ein, doch sollten der guten Stimmung bald Verdruss und ein gehöriger Zweifel am gesunden Menschenverstand folgen. Am selben Tag nämlich war im Füllort, das sich im gleichen (universitätseigenen) Gebäude befindet, eine Veranstaltung geplant, für die Eintritt verlangt wurde. Soweit noch kein Problem. Was wir allerdings nicht wussten und womit auch keiner gerechnet hatte, war dass man dann im Teufel - also einem völlig anderen Raum, in dem man von der eintrittpflichtigen Veranstaltung gar nichts mitbekam - plötzlich auch einen Obolus zahlen sollte. Warum zum Henker soll man nur weil das übergeordnete Management das gleich ist für die Disco von nebenan in einer Kneipe Eintritt zahlen!? Nach der Methode wird der Teufel nicht lang überleben; zum Glück sind solche Veranstaltungen im Füllort recht selten. Nachdem wir also von einem bulligen Security-Menschen aufgefordert worden waren, noch einige Tacken zu berappen, haben wir die Biere geleert und sind weitergezogen. Als Ziel war das Miners die logische Konsequenz, doch hat es uns an diesem Tag ins Booze verschlagen, wo zwar eigentlich ein Pokerturnier stattfand, aber auch normaler Kneipenbetrieb möglich war. Dort machten wir es uns dann an einem runden und einem eckigen Tisch gemütlich, was für mich dazuführte, dass es mal wieder später wurde als gut für mich war: am nächsten (bzw. gleichen) Morgen hat es mich nach viereinhalb Stunden Schlaf aus dem Bett gehauen, noch schnell Klamotten angezogen, den Rucksack, der zum Glück schon mit den richtigen Utensilien gepackt war, geschnappt und ab an die Uni. In der Numerik-Vorlesung sah ich zwar bestimmt wie der wandelnde (bzw. sitzende oder hängende) Tod aus, aber immerhin hab ich es im Gegensatz zum Rest geschafft da zu sein. Danach ging es für etwas zu futtern und einen Kaffee in die Mensa. Nach dem verspäteten Frühstück hab ich mich dann für ein kleines Nickerchen in die Sitzecke gepackt. Nach dieser kleinen Pause war ich halbwegs fit für den Tag.
23. April (Montag): Supraleiter
Es war der Supraleiter-Versuch in Festkörperchemie samt Antestat anberaumt. Die Vorbereitung dafür war durchaus aufwendig, im Prinzip ist der gesamte Sonntag dafür draufgegangen. Dabei war mal wieder aufgefallen, dass es doch recht nützlich wäre, wenn die Versuche von der theoretischen Seite her auch in den Lehrveranstaltungen mal beleuchtet würden, sodass man das nicht ganz im Alleingang vorbereiten muss. Trotz allem war ich nach dem Sonntag von einigen Feinheiten mal abgesehen bestens gerüstet, was sich dann zum Glück auch in der Note des Antestats niedergeschlagen hat. Das Antestat selbst war ein ziemlicher Hammer wie ich finde: über ein Stunde für einen Versuch, wo eigentlich fast nichts dazu ist, ist doch schon ne ziemlich Wucht. Zum Glück war das ein Gruppen-Antestat, was die Belastung für jeden einzelnen wieder etwas heruntergesetzt hat; sonst wäre das stressiger geraten als die mündliche Prüfung zu Elektronik. Ich bin mal wieder als Labertasche aufgefallen, was mich wundert, da ich mich selbst eigentlich so nicht einschätze. Das ist jetzt schon ziemlich oft in solchen Situationen passiert und ich weiß nicht genau woran es liegt. Dass ich tatsächlich mehr weiß oder immer besser vorbereitet bin als der Rest, kann es nicht sein. Höchstwahrscheinlich liegt es daran, dass ich diese abwartende Stille in prüfungsnahen Situationen nicht ab kann und deswegen auch mal Vermutungen von mir gebe, wenn ich schon nix weiß, wo ich mir absolut sicher bin. Wie auch immer; nach fast anderthalb Stunden waren wir endlich fertig und mit einer 1,7 im Gepäck auf dem Weg in die Mittagspause, der eigentliche Versuch war dann etwas langatmig, weil man ab einem gewissen Punkt eigentlich nur dabeistand und gewartet hat, dass irgendwas passiert.
25. April (Mittwoch): Grillen
Scheinbar ist dieses Semester das Terminchaos irgendwie zum Standard geraten. War zuerst unser Stundenplan das Opfer, so war es jetzt der Termin für das erste ESM-Grillen. Eigentlich war der Dienstag geplant, was dann aber doch noch schnell zu Gunsten des Mittwochs umdisponiert wurde. Warum überhaupt erst der Dienstag angedacht war, weiß ich auch nicht mehr - ich hätte die ganze Sache von mir aus erst eine Woche später durchgeführt. Aber egal, irgendwann als ich schon gar nicht mehr damit gerechnet hatte, dass es überhaupt noch klappt, stand dann der Mittwoch samt Uhrzeit fest. Ich bin nach der letzten Lehrveranstaltung um 1530 noch mal nach Hause, was sich zwar nicht wirklich gelohnt hat, weil es 1800 losgehen sollte, aber ich hatte einfach keine Lust die Zeit totzuschlagen. Außerdem konnte ich so noch schnell eine Flasche von dem schwarzen Met zum Schockkühlen ins Eisfach packen und dann später gemütlich zum Treffpunkt spazieren - samt Horn und Flasche versteht sich. Vermittels der frühen Uhrzeit war noch genügend Tageslicht vorhanden, um in Ruhe den Grill in Betrieb zu nehmen und die Fleischwaren drüber zu jagen. Obwohl es mit der Zeit dann doch etwas kühl wurde, haben wir uns recht lang gehalten, sodass ich wieder mal in einer Nacht von einem Mittwoch auf einen Donnerstag recht spät/früh in meinem Habitat ankam. Leidtragend daran war diesmal allerdings der Vormittag des Donnerstags: nachdem ich nämlich nur so wach geworden war, dass ich allerhöchstens noch zu spät zu Numerik hätte kommen können, hatte mich irgendwie der Elan verlassen. Das brachte mich dann dazu, Numerik und auch die Physik-Übung sausen zu lassen und den Wecker doch glatt auf fünf Stunden später - also auf 1130 - zu stellen. Immerhin war ich dann am Nachmittag einigermaßen ausgeruht.
29. April (Sonntag): Family-Business
Dieses Wochenende sollte aufgrund des 1. Mais und der terminlichen Vorarbeit meiner Kommilitonen ein verlängertes werden, was mich den Samstag recht entspannt angehen lies. Für den Sonntag hatte sich ein Teil der Familie angekündigt. Mein Onkel war die Woche zuvor dienstlich unterwegs gewesen und auf der Rückfahrt bei meinem Großvater vorbeigefahren. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ich dann beehrt. Nachdem man mich in meiner Bude aufgelesen hatte, ging es nach Frauenstein (einige Kilometer südöstlich von Freiberg), wo ein kleiner Spaziergang unternommen und im Anschluss das Mittagessen eingenommen wurde. Nach einer doch ausgedehnten Suche nach der nahe gelegenen Talsperre, vertrat man sich auch dort noch etwas die Füße. Gegen 1600 war ich wieder zurück.
4. Mai (Freitag): Lost between Bits & Bytes
Da ich in letzter Zeit einiges an Software getestet, den größten Teil aber als nicht verwendungswürdig eingestuft hatte - besonders das neue ICQ war da sehr enttäuschend gewesen -, war mein armer Laptop mal wieder reichlich zugemüllt. Und wie es halt so ist, bekommt man meist nicht alles weg und es laufen immer noch irgendwelche Zombies in Treiberform durch die Gegend, die nichts anderes machen als die noch lebendigen Programme auch umzubringen. Es war also mal wieder Zeit das System neu aufzusetzen. Da das letzte Mal nicht so lang her war, ging das auch alles recht zügig und ohne Probleme über die Bühne. Der einzige Knüppel der mir zwischen die Beine geworfen wurde, war der Thunderbird. Irgendwie wollte das überhaupt nicht und es war auch nicht abzusehen warum. Ich erinnere mich noch als ich angefangen hatte Thunderbird zu nutzen, dass die Einrichtung von den Email-Konten nicht ganz ohne ist, aber so nervig wie jetzt war es noch nicht gewesen. Ich war gestern mit den Nerven schließlich so was von runter, dass ich alles was eigentlich noch zu machen gewesen wäre auf heute verschoben hab und mich mit einem Bier und was zu essen einem Film gewidmet hab (VLC lief zum Glück schon ohne Probleme). Heute wurde dann der Rest finalisiert und auch der Thunderbird lies sich überreden endlich seinen Dienst aufzunehmen. Wo genau allerdings das Problem lag, weiß ich auch jetzt noch nicht. Bis auf Kleinigkeiten wie das Anpassen der Benutzeroberfläche an meine Bedürfnisse ist jetzt alles geregelt und es kann hoffentlich ganz normal weitergehen.
In diesem Sinne
Alucard
Link | Leave a comment {3} | Add to Memories | Share
It's Summer, Baby!
Apr. 15th, 2007 | Sunday | 16:33
Location: HouseOfMetal
Mood:
verwirrt
Music: Diablo - Shape Shifters
Jaaa... ich weiß, eigentlich ist erst Frühling, aber die Temperaturen sind sowas von abartig hoch, dass man wirklich im Kalender nach einer Bestätigung suchen muss. Die Tage haben im Moment die etwas nervige Angewohnheit, morgens noch recht kalt zu sein, was eine Jacke erfordert, im Laufe das Tages dann aber so warm zu werden, dass man ordentlich am Schwitzen ist, wobei die Jacke dann natürlich nicht gerade hilfreich ist. Begünstigt wird das Jackenproblem dadurch, dass ich jetzt fast immer 0730 an der Uni sein muss, wenn es wirklich noch etwas frisch ist. Naja, es wird noch warm genug werden, dass man auch morgens gleich ohne Jacke los kann; zumindest wenn man den Meterologen glaubt, die wieder einen Hitze-Sommer voraussagen.
Zum Geschäftlichen. Die zweite Woche ist auch vorbei, die dritte steht kurz bevor. Eine "richtige" Woche habe ich jetzt immer noch nicht erlebt, da ja Ostern war, was den Montag zum Schontag gemacht hatte. Eine wirkliche Bewertung, ob der Wochenablauf in Ordnung oder doch eher stressiger Natur ist, ist also immer noch nicht möglich. Im Moment gehen mir die ganzen Feiertage irgendwie auf die Eier - ständig voll das Chaos, es kommt überhaupt keine Routine rein. Auch auf den Kecks geht mir das nicht enden wollende Gerühre im Stundenplan. Nachdem wir es erst letzte Woche geschafft hatten, die Sensorikveranstaltung so zu verlegen, dass der Donnerstag auf eine erträgliche Länge gekürzt wurde, fingen jetzt schon wieder einige meiner Kommilitonen von irgendwelchen neuerlichen Verlegungen an, damit an irgendwelchen Terminen Brückentage frei werden, sodass ein langes Wochenende entsteht und die werten Herrschaften öfter zu Hause sein können bzw. nicht so viel hin und her fahren müssen. Das Ganze ist an sich ja nicht der abwegigste Gedanke, aber ein geändertes Konzept zu ändern, bevor die erste Änderung jemals irgendwelche Auswirkungen haben konnte, ist dem Überblick dann doch im höchsten Maße abträglich. Eine weitere Änderung, die gleich in der ersten Woche vorgenommen worden war, betraf die Übung für Theoretische Physik. Dort wurde die zweiwöchentliche Übung so gesplittet, dass jede Woche für alle jeweils 45 Minuten stattfinden, statt volle 90 Minuten pro Gruppe alle zwei Wochen. Hat den Vorteil das alle gleichmäßig von Ausfällen (auf Grund von Feiertagen) betroffen und immer halbwegs auf dem gleichen Stand sind. Blöderweise ähnelt mein Donnerstagvormittag deswegen jetzt einem Schweizer Käse: 90 Minuten Numerik, 120 Minuten Pause, 45 Minuten Übung für Theoretische Physik, 135 Minuten Mittagspause und schließlich nochmal 90 Vorlesung der Theoretischen Physik. Mit den ganzen Pausen ist rein garnix anzufangen, außer Kaffee zu trinken. Wenn die Übung jetzt nach wie vor noch zweiwöchig wäre, hätte ich zumindest alle zwei Wochen eine Pause mit der man irgendwas anstellen könnte, aber wegen zwei Stunden brauch ich nicht nach Hause laufen, da bin ich ja länger unterwegs als in meiner Bude. Desweiteren kann man in 45 Minuten in einer Übung nicht wirklich was schaffen, manche Sachverhalte brauchen einfach länger als eine Stunde, um ordentlich erklärt und an Beispielen abgehandelt zu sein.
Besonders geht mir zur Zeit die krampfhafte bei-Mutti-zu-Hause-Hockerei einiger Kommilitonen auf die Nerven. Kann doch nicht sein, dass das dauernd sein muss. Wenn es von der Sorte bei uns mal nicht ganz so viele geben würde, wäre auch mal im großen Maßstab ein ESM-Grillen am Wochenende möglich, was den Vorteil hätte, dass man sich für den nächsten Tag keine Gedanken über irgendwelche Lehrveranstaltungen machen müsste. Aber nein, wir müsse ja alle heim - wasn Kindergarten. Ich finde es schade, dass man die Leute immer erst zusammensuchen muss, wenn man mal was machen will. Am Freitag hatte Jens beispielsweise eine Runde im Booze ausgerufen, was im Endeffekt eine wirklich nette Sache geworden war. Bloß: mehr als drei Leute ware es nicht! Eigentlich gehöre ich ja auch zu den Leuten, die kleinere Gruppen bevorzugen, aber wenn das zur einzigen überhaupt durchführbaren Möglichkeit wird, mache ich mir auch langsam Gedanken, wo der Rest dauernd bleibt.
Wie auch immer. Freitagabend also eine nette kleine Runde mit sehr schwermetallischer Untermalung im Booze. Es war in dieser Runde auch über ein Grillen für Samstag nachgedacht worden, was allerdings zu Gunsten einer ESM-Full-Scale-Grillaktion aufgeschoben wurde. Dachte ich zumindest. Scheinbar war am Samstagmorgen doch ein größerer Haufen an Leuten getrennt auf die Grillidee gekommen, weswegen das Ganze dann doch durchgeführt wurde. Man fand sich also 2000 in Friedeburg ein und versuchte den Grill in Betrieb zu nehmen. Das stellte sich als etwas zeitäufwendiger heraus als vermutet, aber letztlich hatte es endlich geklappt und eine ansehnlich Menge Fleisch fand den Weg übers Feuer in unser Mägen. Nach einigen Steaks und Bieren gab es dann grünen Nachschlag. Nein, ich bin nicht unter die Ökos gegangen, der Nachschlag bestand aus zwei Herren vom Trachtenverein, die uns mit der Tatsach konfrontieren, dass man sich über uns wegen der Rauchentwicklung beschwert hätte. Hm, was soll man sagen? Dass sich unter Umständen jemand wegen Lärm beschwert, war im Bereich dessen gewesen, was man hätte erwarten können, aber Qualm? Das war dort zwischen den Häusern dermaßen windig, dass sich keine Qualmwolke (die es zugegebenermaßen mal kurz gab) länger hatte halten können. Die Beamten sahen dann auch keine erwiesene Begründung für die Beschwerde und zogen ohne Personalien aufgenommen zu haben wieder ab. Bald darauf verlagerten wir uns dann auch in eine Wohnung, womit das Ganze sowieso abgehakt war. Noch ein paar Bier später war dann für Freiberger Verhältnisse gegen 0300 am Morgen ziemlich spät Schluss.
Hail to the Gun.
Alucard
Link | Leave a comment {1} | Add to Memories | Share
Neue Töne und Tasten
Apr. 7th, 2007 | Saturday | 16:09
Location: HouseOfMetal
Mood:
ruhelos
Music: Sepultura - Bullet The Blue Sky
So. Die erste Woche des neuen Semesters wäre hiermit geschafft. Es sollte allerdings angemerkt werden, dass es keine besonders lange Woche war. Zum einen war gestern aufgrund von Karfreitag Ausschlafen angesagt, zum anderen finden in einer Woche mit einer geraden Nummer nicht soviele Veranstaltungen statt wie in einer mit einer ungeraden Nummer. Etwas unausgewogen und ich frage mich, ob man das nicht etwas gleichmäßiger hätte verteilen können, aber machen kann man mal wieder nichts. Egal, wird schon irgendwie zu überleben sein.
Was die Lehrveranstaltungen als solche angeht, hat sich auch nichts besonderes getan was die Beschäftigungsfelder anbelangt. Ein Mathekurs, Englisch, ein paar Praktika, etwas mit Strom, etwas wirklich nerviges von den Wirtschaftswissenschaften und ein großer Batzen Physik. Also fast wie im ersten Semester bloß mit anderen Kursen, aber gleichem Strickmuster. Mal sehen wie sich das alles dann eintaktet, scheint mir als könnten da mal etwas arbeitsintensivere Zeiten auf uns zukommen, besonders der Theoretischen Physik werden wir uns wohl zuwenden müssen. Organisatorisch hatten wir allerdings schon das eine und andere Problem zu lösen, obwohl es erst vier Tage des Studienbetriebes waren. Die obligatorische Sucherei nach den Räumen war dieses Jahr fast garnicht von Bedeutung, mag daran liegen, dass wir einen großen Teil wirklich schon kennen und bei den Räumen, die unbekannt sind, zumindest schon mal die grobe Richtung klar ist. Dafür hat es einer der Professoren geschafft sich meinen ganz persönlichen Zorn aufzuladen. So ein fauler Sack! Kann doch nicht sein. Zum Tatbestand: Wir haben eine Vorlesung bei den Chemikern, genaues Thema ist unbekannt, weil der Titel nur aus Allgemeinem und Zahlen besteht. Auf jeden Fall soll diese Vorlesung gemäß Stundenplan nur alle zwei Wochen stattfinden. Manchmal wird sowas dann derart umgestaltet, dass es jede Woche, dafür aber nur ein halbes Semester lang stattfindet. Soweit noch kein Problem. Die Probleme fangen dann an, wenn der werte Herr, es nicht auf die Reihe bekommt die gesamte Hörerschaft von der Änderung in Kenntnis zu setzten. Im Nachhinein wissen wir, wo der Zettel hängt, auf dem alle wichtigen Infos vermerkt sind. Bloß hängt das verdammte Ding halt unter "Chemie" und nicht noch zustätzlich unter "andere Studiengänge". Wenn ich wegen solcher Eventualitäten in Zukunft alle Fächer abklappern muss, die zu Studiengängen gehören, mit denen ich auch nur irgendwie etwas zu tun habe, komme ich vor lauter Sucherei nicht mehr zum Studieren. Wofür verflixt nochmal gibt es den Mailserver?! Über das Ding kommt soviel Müll, dass sich echt keiner Sorgen machen muss, mit seiner einen Mail die Spambelastung zu erhöhen, die ist nämlich schon soweit im roten Bereich, dass es auf weitere 10 Mails pro Tag auch nicht mehr ankommt.
Gestern war zum Abschluss der Woche und nachdem wir es geschafft hatten, die Sensorikveranstaltugen zu verlegen, damit der Donnerstag nicht so lang ist, ein Besuch beim Teufel geplant. Die Kellerkneipe "Zum Teufel" ist der Nachfolger des Abgangs, der ja vor einem Jahr nach gerichtlichen Querelen und Anzeigen wegen Ruhestörungen und was-weiß-ich-noch geschlossen worden war. Die Lokalität ist also die gleiche, das Inventar wurde etwas umgestylt und die Getränekkarte ist neu, aber ansonsten ist so ziemlich alles beim alten. Etwas sehr frisch war es gestern, aber davon mal abgesehen hat der Laden nichts von seiner alten Gemütlichkeit eingebüßt. Die Runde war zwar nur klein und überschaubar, da viele schon wegen des langen Wochenendes nach Hause waren, aber das tat einem entspannten Abend keinen Abbruch.
Als sehr erfreulich würde ich die Entwicklung meines Last.fm-Accounts bezeichnen. Neue Freunde oder die Liebe fürs Leben habe ich darüber zwar noch nicht gefunden - dafür allerdings ein paar neue Bands. Das Entdecken läuft im Moment noch über den Punkt "Similar artists" und nicht über die Empfehlungen, nichts desto trotz bin ich jetzt schon über drei bis fünf neue Bands gestolpert, denen etwas Aufmerksamkeit gebührt. Die Empfehlungen laufen bei mir im Moment noch etwas ins Leere, da mir hauptsächlich Bands empfohlen werden, die ich schon kenne und auch da habe, die ich halt bloß in letzter Zeit noch nicht gehört habe. Das Konzept der "musikalischen Nachbarn" finde ich irgendwie etwas seltsam, da man da gleich 50 neue Leute vorgeworfen bekommt, weswegen ich mich damit etwas überfahren fühle, und mal ganz davon abgesehen, läuft da scheinbar nicht wirklich etwas. Aber mal sehen, was noch so passiert, möglicherweise offenbaren sich Sinn und Zweck mancher Dinge etwas später.
Nächste Neuerung. Weil meine alte so sehr klapperte, hab ich mir eine neue Tastatur zugelegt. Die alte ging zwar im Prinzip noch, aber gingen mir in letzter Zeit die Wackelkontakte auf den Zeiger. Ich weiß auch ganz genau woran es liegt, bloß ist da leider nichts zu machen, außer sich damit abzufinden - was ich nicht mehr wollte. Schuld an allem ist auch mal wieder Arnoc, weil er mich damit zugelabert hat, dass er sich neues Equipment zulegt. Ich durfte mir auch den ganzen Kram, den er sich ausgesucht hatte, Teil für Teil anschauen, wobei ich dann meinerseits auch auf die eine oder andere Idee gekommen bin. Was soll's. Jetzt hab ich so ein schickes ergonomisch geformtes Teil unter den Fingern, das zwar nicht kabellos, dafür aber (bisher) ohne Aussetzer welcher Art auch immer ist.
Im Rahmen der Inbetriebnahme meiner Tastatur habe ich auch gleich mal den ganzen Schreibtischbereich, besser gesagt, die Ecke mit der Elektronik, reorganisiert. Der Kabelsalat hatte sich nämlich ziemlich verheddert, was das Aufstellen von Laptop und externer Festplatte beim letzten Mal zu einer ausgewachsenen Fummelei hatte werden lassen. Außerdem hatte sich zwischen den ganzen Kabeln, Netzteilen und Steckern unter dem Tisch eine ansehnliche Menge an Staub und Flusen gesammelt, die auch mal wieder beseitigt werden mussten. Meine FritzBox, das Festnetztelefon und die Digi-Station haben neue Plätze bekommen und die Netzkabel für die Geräte, die ich öfter mal mit nach Frankfurt nehme, gehen jetzt vorn herum, sodass ich mich nicht jedes mal mit dem stationären Kram abgeben muss. Desweiteren hab ich alle Teile, die sonst auf dem Fußboden lagen, in eine Holzkiste gepackt - in der Hoffnung der Anhaftung von herumfliegenden Staubteilchen etwas entgegenzuwirken. Oben auf diesem Konstrukt steht jetzt der Drucker, der auf seinem alten Platz leider doch desöfteren mal Bekanntschaft mit meinen Füßen schließen durfte, was ja nicht unbedingt im Sinne des Erfinders ist. Schließlich fehlt nur noch die Entscheidung, ob ich mir tatsächlich einen Scanner zulege und wenn ja, welchen. Wenn das auch noch über die Bühne ist, hab ich hier alles rumstehen was man sich denken und gebrauchen kann. (Anm. d. Red.: Eine Airsoft-Raketenabschussplattform mit USB-Steuerung mag zwar zu ersterem, aber wohl kaum zu letzterem gehören.)
Hail to the Gun.
Alucard
Link | Leave a comment | Add to Memories | Share
Here I Stand
Mar. 31st, 2007 | Saturday | 17:19
Location: HouseOfMetal
Mood:
froh, dass es vorbei ists
Music: Depeche Mode - Rush
... with gold in my hands. Was ehrlich gesagt, nicht zu erwarten war. Die beiden mündlichen Prüfungen sind wider jeglicher Einschätzung extrem gut ausgefallen - dazu später. Erstmal... ja was eigentlich? Hm... irgendwie bin ich grad irgendwie konfus drauf. Das war die ganze Woche jetzt schon so. Irgendwie bin ich noch gar nicht so richtig wieder in den Freiberger Rhythmus reingekommen, es gab ja bisher auch keinen. Zur Abwechslung wird dies wohl mal wieder ein Eintrag, der nicht nach dem Kalenderschema laufen wird. Für sich genommen ist an den einzelnen Tagen nämlich nichts vorgefallen, über das es sich wirklich zu berichten lohnen würde.
Ich fang jetzt einfach mal mit dem Offensichtlichen an, vielleicht kristallisiert sich der rote Faden irgendwie von selbst raus. Das "Offensichtliche" sind in diesem Fall die beiden mündlichen Prüfungen. Für letzten Dienstag war die Elektronikprüfung und für Mittwoch die Prüfung für den Physik/Chemie-Grundkurs angesetzt. Wie im letzten Eintrag berichtet, hatte ich mal wieder meine mittlerweile leider üblichen Probleme mit der Vorbereitung. In diesem Fall kam erschwerend hinzu, dass ich es noch nie wirklich mit einer mündliche Prüfung zu tun hatte. Das kleine Geplänkel im Abi für Geschichte zählt da nicht wirklich, da ich dort von Anfang an auf verlorenem Posten stand und die Sache außerdem doch deutlich anders als hier an der Uni ablief. Wie aber auch immer dem sei, stand ich vor der Frage, was denn nun am besten zu lernen sei - eine Frage, auf die man die Antwort wohl immer erst in der Prüfung selbst erhält. Es war zwar klar, dass es um Grundlagen und nicht um haarspaltende Details geht, aber die Grenze zwischen beiden ist bekanntlich willkürlich gesetzt - wenn überhaupt. In Physik und Chemie war ich dermaßen von der Menge des Lernstoffs überfahren, dass ich letztlich fast überhaupt nichts gemacht hab. Allein schon sich einen Überblick über die gesamte Kinematik zu verschaffen und dann die wichtigsten Punkte so aufzubereiten, dass man a) die zentralen Formeln auswendig kann und b) über alle Zusammenhänge bescheid weiß und auch entsprechend Auskunft geben kann, ist eine Aufgabe mit der man Monate zu bringen kann. Nicht zu vergessen sind natürlich auch noch die Elektrostatik und -dynamik, für die man zusammen auch nochmal die gleiche Zeit aufwenden kann. Was bezüglich Chemie besonders gestört hat, war dass die Vorlesung nur auszugsweise die wichtigsten Elemente des PSE vorgestellt hat, ohne aber ein wirkliches Konzept erkennen zu lassen. Man hätte die Vorlesung beinahe komplett ausfallen lassen und dafür ein Buch über Stoffeigenschaften lesen können. Ganz anders dagegen war es in Elektronik. Wir wussten recht genau, was von uns erwartet wurde - es gab sogar eine nette Liste, auf der die wichtigsten Punkte für die Vorbereitung vermerkt waren. Problem hier war aber, dass der ganze Kram derart kompliziert und undurchsichtig ist, dass man Stunden lang ein einziges Bauteil studieren kann, ohne auch nur im Geringsten irgendwie weiter zu kommen. Dieser Umstand hat mich an so ziemlich allem zweifeln lassen, was mit der Verstaltung "Grundlagen der Elektronik" zu hatte. Ziemliche Untergangsstimmung also und nicht wirklich Land in Sicht.
Am Dienstag war also die Stunde der Wahrheit gekommen. Zu meiner großen Begeisterung, war die erste Frage bzw. Aufgabe, den Sperrschichtfeldeffekttransistor zu erklären - eine recht dankebare Sache. Dankbar ist das deswegen, weil man viel und auch umfassend erklären kann, ohne sich wirklich weit aus dem Fenster lehnen zu müssen und dabei in schlecht überschaubare Gefilde abzudrifften. Der nächste Punkt waren Operationsverstärker. Die mag ich nun nicht wirklich, weil damit wirklich alles oder garnichts gemeint sein kann. Bevor da noch irgendwelche weiteren sonderbaren Fragen kommen konnten, hab ich dann schnell das grundlegende Ziel der Verstärker anhand einiger Filter erklärt und gehofft, dass man damit zufrieden ist. Scheinbar reichte das tatsächlich; ich wurde nämlich rausgeschickt, damit eine Note festgelegt werden könnte. Als ich wieder hineingerufen wurde kam einer der üblichen Sätze bevor die Note verkündet wurde (die müssen wohl irgendwas sagen, bevor die Note kommt): "Wie Sie sicher auch gemerkt haben, waren da an einigen Stellen einige Lücken..." Ähhh, ja... ich hab nicht geschwitzt, weil es in dem Raum so gemütlich warm war... "Ich denke eine 1,3 sollte angemessen sein - können Sie damit leben?" Ja, klar kann ich damit leben, aber nochmal: WAS?! Ich dachte echt, der nimmt mich auf den Arm. So wie ich vorbereitet war, hätten nur ein paar andere Fragen kommen müssen und ich ware glatt durchgefallen - und der fragt mich allen Ernstes, ob ich mit einer 1,3 leben kann - kranke Welt. Am Mittwoch sollte es dann ähnlich laufen: eigentlich nicht wirklich ne Ahnung, aber trotzdem ne 1,3 abräumen. Nochmal Glück gehabt also.
Für den Mittwochabend hatte Iven schon am Sonntag eine kleine Runde im Miners vorgeschlagen. Nachdem meine Prüfungen derart überragend gelaufen waren, war ich natürlich auch nicht weiter abgeneigt. Drake und Alex waren leider mal wieder direkt nach Hause gefahren und damit nicht mit von der Partie. Die ganzen Erstis waren von Jens mal abgesehen auch noch nicht wieder in Freiberg angekommen und die Fünfer hatten am Donnerstag noch eine Prüfung. Iven, der seine Prüfung erst am Freitag haben sollte, sagte dann kurzfristig auch noch ab, da er einiges gefunden hatte, das besser noch vorbereitet werden sollte. Um die Runde doch noch etwas zu füllen, hab ich noch schnell Roy angerufen, der dann auch noch kam. Mein Versuch die Runde weiter mit Ortsansäßigen aus der Langhaargruppe im StudiVZ zu füllen, wollte allerdings nicht gelingen. Mal sehen, vielleicht mache ich diesbezüglich nachher mal noch einen Thread auf, um mal ein paar Kreise zu schließen und neue Kontakte zu knüpfen. Im Miners wurde es dann eine gemütliche Dreierrunde, während der ich Jens noch ein paar Ratschläge für das nächste Semester mit auf den Weg gegeben habe. Außerdem habe ich ihn für Last.fm rekrutiert.
Womit ich auch schon beim nächsten Punkt wäre. Nachdem Arnoc sich ja einen Last.fm-Account angeschafft hatte, hatte er versucht mich auch zu der Sache zu überreden. Ich weiß nicht mehr warum, aber irgendwie hatte ich in dem Moment keinen Nerv und die Sache ist erstmal wieder in der Versenkung verschwunden. Nach seinem letzten Eintrag hier im LJ und weil ich im Blog des "Griechen" auch noch darauf gestoßen war, war die Sache aber wieder ausgegraben, und ich hab mir mal die Zeit genommen, die Sache näher unter die Lupe zu nehmen. Letztlich ist das "nur" ein kleines Prog, das über die musikalischen Aktivitäten des Users Buch führt, und eine Datenbank, die anhand der gesammelten Daten Charts aufstellt und Empfehlungen abgibt. Jeder User hat die obligatorische Seite, auf der man einige Infos von sich selbst ausgeben kann, die üblichen Freundeslisten und Gruppen gibt es auch. Eine wirklich nette Sache, um auf neue Ideen zu kommen. Außerdem gibt es einen Veranstaltungskalender, auf dem man vermerken kann, an welchen Konzerten und Festivals man in nächster Zeit teilnehmen will (oder schon teilgenommen hat), womit auch die Möglichkeit gegeben ist, musikalische "Verwandte" zu treffen und kennenzulernen.
Gestern war zum Abschluss der mit Terminen reichlich gefüllten Woche eine Exkursion zum Fraunhofer Institut in Erlangen geplant. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass dies beinahe die beste der ganzen Exkursionen war. Es wurden viele sachliche Dinge vermittelt, da in den Vorträgen auch mal näher auf einige Details eingegangen wurde, über die die beiden Firmen mitte März hinweggegangen wären, außerdem war mal ein kurzes Gespräch mit dem ein oder anderen "Insider" möglicher. Letzteres liegt sicher daran, dass wir uns einen ganzen Tag und nicht nur einen halben vor Ort aufgehalten haben. Dadurch (und weil wir etwas zu spät angekommen sind) war das Programm nicht ganz so lückenlos, was die Möglichkeit für etwas SmallTalk lies. Da aber für Hin- und Rückfahrt insgesamt sieben Stunden Zeit veranschlagt werden mussten, war ich nachdem ich kurz nach 2000 wieder hier in meinem Habitat war, doch reichlich erschlagen. Also noch für einen gemütlichen Campari-O vor die Glotze und dann ab ins Bett.
Heute war mal wieder meine verdammte Trägheit bezüglich des Aufstehens als erster Punkt auf der Tagesordnung. Hab's gerade so geschafft noch einzukaufen, bevor der Laden um 1400 seine Türen bis Montag schließt. Wieder zurück erstmal einen Kaffee angesetzt. Während der am Durchlaufen war, hab ich die Einkäufe verstaut und Orientierung bezüglich der vergangenen Onlineaktivitäten aufgenommen. Dieses Wochenende könnte es recht ruhig werden, da Arnoc soweit ich weiß in Stuttgart weilt und Leute aus der oben genannten StudiVZ-Gruppe besucht. Ich wäre ja auch gern mit dabei, bloß ist es von hier nach Stuttgart eine verflixte Weltreise. Außerdem ist in letzter Zeit die Fahrerei zwischen Frankfurt und Freiberg verdammt ins Geld gegangen. Wenn ich das richtig Überblicke bin ich seit Jahresanfang fast einen Tausender los geworden. Da gehört der Meteinkauf und so einige andere Sachen natürlich auch noch dazu, aber wenn ich ehrlich bin, will ich mir im Moment nicht mehr als eine Tour pro Quartal erlauben. Das ist jetzt keine übertriebene Sparsamkeit oder sowas, sondern einfach die schlichte Einsicht bzw. das resultierende Entsetzen, dass mein Kontostand seit ich Student bin stagniert, obwohl am Ende jeden Monats doch einiges übrig bleiben sollte und tatsächlich auch könnte.
In dem Sinne
Alucard
Link | Leave a comment | Add to Memories | Share
Down With the Sickness
Mar. 22nd, 2007 | Thursday | 23:47
Location: im Schnee
Mood:
dying on easy terms
Music: Megaherz - Glas und Tränen
So, es ist schon wieder etwas länger her. Ich kann's nicht ändern, da ich im Moment eh schon zu viel Zeit im Internet verbringe und irgendwelche Foren und BrowserGames mit meiner Aufmerksamkeit malträtiere. Mal wieder im Kalender-Stil also, der sich ja mittlerweile zum Standard entwickelte hat. Gefällt mir eigentlich ganz gut, auch wenn es das Kommentieren für andere schwierig macht, weil man halt immer gleich zu einer ganzen Woche anstelle nur eines Abends seinen Senf abgeben muss. Für jeden Tag aber einen eigenen Eintrag zu verwenden, scheint mir dann doch etwas zu aufwendig.
16. März - Freitag
Nach dem etwas depressiven Abend am Donnerstag im Final war ich eigentlich für den Freitag guter
Dinge etwas Unterhaltsames auf die Reihe zu bekommen. Aber auch an diesem Tag war mir das Glück mal wieder nur mäßig hold. Trotz der vorabendlichen Absprache mit JustJoe zusammen etwas zu planen, war er zum Zeitpunkt meines Anrufes schon wieder anderwertig im Einsatz, wo ich nicht dazustoßen wollte. Ich saß also mal wieder auf dem Trockenen. Nach längerem Hin und Her mit Arnoc im ICQ hatte dieser sich dann entschieden nicht nach Schwannheim auf die Party zu fahren, sondern zum zweiten Teil von Hausers Geburtstag ins Hard Rock abzudampfen. Ich hab mich dann mangels besserer Einfälle angeschlossen und bin zu Fuß Richtung Alt-Sachs los. Obwohl ich wohl eigentlich den zeitaufwendigeren Weg hatte, war ich eher da. Erstmal also Hauser zum Geburtstag gratuliert und mich an die Bar zu LordDagor verkrümelt, da ich die Runde um Hauser so überhaupt nicht kannte. An der Bar traf ich dann außerdem noch Pela und eine weitere unbekannte Person, mit der Pela ins Gespräch vertieft war, sodass ich doch recht froh war als Arnoc endlich aufkreuzte. Wir haben uns auch gleich einen Tisch geschnappt und es ging los mit den typischen Gesprächen, die in letzter Zeit immer aufkommen, wenn wir zu zweit irgendwo hocken. Als die Runde um Hauser langsam begann sich aufzulösen und nur noch die Hartgesottenen (und Bekannten) übrig waren, wechselten wir zu deren Tisch über. Zwischendurch war auch Branko irgendwie noch aufgetaucht. Der hatte mit seiner Truppe schon etwas ausgiebiger geladen, was man seinen Kumpels zum Teil recht deutlich ansah. Auch er hatte dann wohl aus Versehen Arnocs Haare einer Bierkur unterzogen, was der Stimmung zum Glück keinen Abbruch tat. Wann genau Schluss war, weiß ich nicht mehr, aber es war ein netter, unterhaltsamer Abend, der keine Nachwirkungen für den nächsten Tag hatte, was ja mal eine gute Entwicklung ist.
17. März - Samstag
Wie am Donnerstag mit Dömsen schon abgeklärt, war für Samstag das Muya-Festival angesagt, wo sich Foren(sic) Alliance die Ehren geben sollten. Ich wurde dann auch bald von ihm vor meiner Tür aufgegabelt und es ging mit seiner Karre von Pain of Salvation beschallt nach Gelnhausen, wo das ganze stattfinden sollte. Die Lokalität stellte sich als Sporthalle heraus, die zum Festival-Gelände umgebaut worden war. Das Publikum war zum größten Teil jüngeren Alters, was ja eigentlich nicht schlecht ist, der Veranstaltung aber so einen etwas unangenehmen Emo-Touch gab. Ich kam mir in meiner Kutte irgendwie verdammt alt vor. Aber was soll's?! Den Leuten, die jünger sind als ich, bin ich noch nie cool genug gewesen, für die älteren bin ich nicht true genug. Ich pfeif drauf - kann's eh nicht ändern. Irgendwann war ich dann auch von einigen Metallern als ihresgleichen erkannt worden und zu einigen Drinks sonderbarer Zusammensetzung genötigt worden. Als Foren(sic) sich dann daranmachten, die Bretter zu stürmen, musste ich meine neugewonnene Gesellschaft abschütteln, um Photos zu machen. Dömsen und ich waren kurzer Hand zu Bandfotographen gemacht worden. Ich hab dann den größten Teil des Konzerts über das Display meiner Kamera beobachten müssen - war dennoch genial. Es kam zwar wieder mein übliches Problem zu Tage, dass ich mit Livemusik, die ich nicht halbwegs anständig von Scheibe kenne, erstmal recht wenig anfangen kann, aber dennoch geniale Aktion. Kurz nach 0100 ging es zurück nach Frankfurt.
18. März - Sonntag
Am Sonntag fand endlich der langerwartete Auftriff von Amyris im Sinkkasten statt. Als weitere Bands waren noch In Exile, die ein nettes Konzept, aber einen schwachen Sänger haben, und Courageous da, die zu viel dummes Zeug geschwatzt haben. In anderen Worten: Amyris haben die Bude gerockt, während die anderen irgendwas zumindest nicht völlig richtig gemacht haben. Was auch genervt hat, sind die horenden Bierpreise im Sinkkasten. Ganze 3 Takken für eine 0,33er Bier?!? Ist da Platin drin oder füllen mir das zwei vollbusige Schönheiten in den Hals? - Beidemale Fehlanzeige. Also: Preis = Wucher und auf keine Fall angemessen. Nach dem Konzert ging es, um den Abend ausklingen zu lassen und um sich etwas preisgünstiger die Nase nass machen zu können, ins Nachtleben. Dort fand sich nach und nach auch fast die komplette und an diesem Abend nicht unbedingt kleine Gruppe ein. Es war aufgrund der doch schon etwas fortgeschrittenen Stunde aber auch bald Schluss und ich bin auch geradeso noch nach Hause gekommen, um genug Schlaf für den nächsten Tag zu bekommen.
seit 19. März - Montag
Montag war ein typischer Reisetag. Aufstehen, die restlichen Sachen zusammenpacken, zum Bahnhof kommen, mit der Bahn quer durch Deutschland fahren, hier in Freiberg in meine Bude kommen, den ganzen Kram aufbauen und verstauen - Tag fertig. Am Dienstag wollte ich eigentlich mit Lernen anfangen. Hat natürlich nicht geklappt. Stattdessen war ich einkaufen und habe mich etwas der Hausarbeit gewidmet. Mein Eisfach hatte es bitternötig mal abgetaut zu werden, da es schon reichlich "zugewachsen" war. Das artete dann in eine mittlere Wasserschlacht in meiner Küche aus, da ich erst hinterher rausbekommen habe, wo das Schmelzwasser eigentlich abfließt. Naja egal, nachdem ich aufgewischt, an der richtigen Stelle eine Tasser drunter gestellt und mit einem Schraubenzieher beim Lösen der Eisplacken etwas nachgeholfen hatte, war die Aktion abgeschlossen und mein Kühlschrank wieder im Normalbetrieb. Gestern habe ich dann tatsächlich begonnen zu lernen - bzw. es versucht. Im Endeffekt war ich derart mit den Nerven runter, dass ich sogar das Abendessen vergessen hab und mich mitten in der Nacht gefragt hab, wo eigentlich der Hunger herkommt. Das mit dem Hunger war nicht so tragisch - schlafen konnte ich eh nicht, aber so mies wie jetzt war ich schon lang nicht mehr drauf. Für heute hatte ich mit Iven eine kleine Lernsession anberaumt, in der Hoffnung mit ihm etwas besser durchzukommen. Wirklich viel schlauer bin ich jetzt immer noch nicht, aber ganz umsonst war es wohl nicht. Absolutes Highlight der Woche war dann tatsächlich das heutige Mittagessen, das ganz pfadfinder- und studentenmäßig aus wenigen Zutaten bestand: Rindersteak und Knoblauchbaguette. Okay... pfeif auf das Baguette, aber das Steak - nach einen typisch kurzem Aufenthalt in der Pfanne - ein Gedicht.
Hail to the Gun.
Alucard
Wenn man von zu vielen Schatten verfolgt wird, muss man das Licht löschen - und hoffen, dass die Dunkelheit nicht auch noch Zähne hat.